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Wir grillen jetzt Burger. Lesen Sie die Tipps für den perfekten Burger vom Grill

Früher gelangen meine Burger nicht und es machte keinen Spaß. Das hat sich geändert. Lesen Sie, was ich jetzt anders mache

Foto: Grillportal-Team
der perfekte Burger vom Grill

Wenn ich meine Familie frage, was wir grillen, dann sind sich momentan alle einig: Hamburger müssen es sein.

Früher grillte ich nicht so gerne Hamburger, sie wurden zu trocken, sie zerfielen auf dem Grillrost während des Grillens und es schien mir ein Ding der Unmöglichkeit, dass alle Zutaten zur gleichen Zeit gar werden.
Das hat sich erst geändert, als mir ein Freund das Buch Weber's Burger: Die besten Grillrezepte mit und ohne Fleisch (GU Weber Grillen) empfohlen hat, lt. Seiner Meinung die Bibel all jener die gute Burger auf dem Grill zubereiten möchten. Seit dem grillen wir nun auch Burger in allen nur erdenklichen Variationen, aber der klassische Burger mit Rindfleisch, Käse und Tomaten bleibt der Lieblingsburger in meiner Familie.

Was mache ich jetzt anders, als früher, warum macht mir das Burger-Grillen jetzt plötzlich Spaß?

 

Foto: Amazon
Buch Weber Burger

Es beginnt beim Einkauf, ich kaufe nur mehr frische Zutaten mit hoher Qualität- Eines habe ich gelernt: Der Burger wird immer nur so gut, wie die Zutaten, die zur Herstellung des Burgers verwendet wurden, waren. Frische Tomaten, frische Zwiebel, Biorindfleisch, welches nicht zu mager ist. Es muss einen Fettanteil von  mindestens 20% haben. Beim Käse sind wir uns innerhalb der Familie nicht einig. Während ich Gouda, Edamer oder Emmentaler bevorzuge, schwört unser Jüngster auf exakt 2 Scheiben Schmelzkäse, die für Toast verwendet werden.

Auch bei den Brötchen habe ich viel probiert, aber wie ich finde ist es Geschmacksache, ob Sie lieber große lockere Sesambrötchen nehmen, oder die klassischen Burgerbrätchen von Discounter.
Viele schwören auf eine Hamburger Presse, um das perfekte Patty zu bekommen. Ich muss zugeben, das habe ich noch nicht probiert, ich mache die Pattys händisch, indem ich eine Kugel forme, die ich mit den Händen sehr gut zusammenpresse, damit diese die Form behält. Dann lege ich die geformte Kugel auf ein Holzbrett und drücke von oben mit der flachen Seite eines Untertellers so lange auf die Kugel, bis das Patty die gewünschte Dicke hat. Die Pattys dürfen nicht zu dünn werden. So an die 1,5 bis 2 cm sollten die schon haben, damit sie schön saftig bleiben. Dann kommt ein Trick, den ich aus dem Weber Burger Buch habe. Ich drücke in die Mitte des Patty eine Mulde. Wenn sich das Patty später am Grill aufgrund der Hitze stark ausdehnt wird die Mulde den Druck abfangen und das Patty zerfällt nicht in seine einzelteile während des Grillens.

Ich würze das Rindfleisch vor dem Grillen nicht. Erst wenn ich das Patty das erste Mal gewendet habe, würze ich die Oberseite mit Salz und Pfeffer.

Ich lege alle Zutaten (Pattys, Tomatenscheiben, Zwiebelscheiben) gleichzeitig auf den Grill. Nur der Käse und die Burgerbrötchen müssen noch warten. Kurz vor garwerden der Pattys lege ich kurz die Burgerbrötchen auf den Grill, damit diese schön knusprig werden. Das geht sehr schnell und wer es übersieht hat verbrannte Brötchen. Zeitgleich kommt auch die Käsescheibe auf das Patty. Wenn der Käse geschmolzen ist, wird der Burger außerhalb des Grills fertiggebaut, nach belieben gewürzt und mit Ketchup Mayonnaise oder Barbecuesoße verfeinert. Hier kann jeder nach belieben kreativ werden. Das Burgerbauen und würzen überlasse ich immer den Gästen, da fängt der Spaß bereits an, weil jeder seine eigene Idee hat, wie der perfekte Burger sein muss.

Ich wünsche gutes Gelingen und viel Spaß beim Burger grillen.

Zusammengefasst: Den perfekten Burger vom Grill zu zaubern ist keine große Sache. Einige der oben genannten Tipps habe ich aus dem Buch Weber's Burger: Die besten Grillrezepte mit und ohne Fleisch (GU Weber Grillen)