Grillportal Logo

Gesundheitsrisiko beim Grillen?

Gibt es ein Gesundheitsrisiko beim Grillen und falls ja, gibt es eine Möglichkeit, wie Sie es minimieren können?

Foto: Yuri Arcurs - Fotolia.com
Gesund grillen

Wir werden sehr oft auf mögliche Gesundheitsrisiken durch gegrillte Speisen angesprochen. Und in der Tat können sich beim Grillen chemische Verbindungen bilden, welche ungesund sind. Zu den ungesunden Stoffen zählen unter anderem Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), sowie Nitrosamine. PAK können sich durch Fleischsaft oder Fett bilden, welches in die Glut tropft und verbrennt. Sie erkennen diesen Vorgang am bläulich aufsteigendem Rauch. Hierbei können sich auch krebserregende Benzpyrene bilden, welche sich gewöhnlichan der Oberfläche des Grillgutes niederschlagen. Wir raten Ihnen daher, mit unsachgemäß gegrilltem sehr vorsichtig umzugehen. Es muß aber nicht zur Bildung von PAK kommen, wenn Sie einige Regeln beachten. Wie hier oben beschrieben ist das Problem, der in die Glut tropfende Fleischsaft, bzw. das Fett. Nun gilt es also dieses Hineintropfen zu vermeiden.

Das können Sie zum Einen schaffen, indem es gar nichts zum Hineintropfen gibt. Wenn das Fleisch also sehr mager ist, bzw. wenn der FLeischsaft vor dem Auflegen gut abgetupft wird, haben Sie das Risiko bereits minimiert. Noch besser ist es aber, eventuell heruntertropfendes aufzufangen. Das macht aber nicht, wie oft gesehen, indem man das Fleisch in eine Alutasse legt, sondern indem man indirekt grillt und eine eventuelle Tropfschale unter den Grillrost stellt.

Als Nitrosamine werden krebserregende Stoffe bezeichnet, welche aus Nitrit und Eiweißstoffen bestehen. Nitrosamine entstehen bei sehr hohen Temperaturen. Wir empfeheln Ihnen daher einen sachgerechten Umgang mit dem Griller. Sie solten auch großes Augenmerk auf die richtige Auswahl der Lebensmittel legen. Denn so können Sie das Entstehen dieser chemischen Substanzen großteils verhindern. Nitrit befindet sich in Wasser und Pöckelgewürz, daher ist empfehlenswert, auf gepökeltes Fleisch zu verzichten. Eiweißstoffe befinden sich in Fleisch und Wurst, das sollten Sie auch im Hinterkopf behalten.