Grillportal Logo

Borretsch beim Grillen

Borretsch beim Grillen: Beim Grillen wird Borretsch nicht zum verfeinern von Salat verwendet. Nein, auch Saucen und Dips können wunderbar mit Borretsch abgeschmeckt werden.

Foto: Sven Knie - Fotolia.com
Borretsch grillen

Der Borretsch gehört zu den Raublattgewächsen (Boraginaceae). Seinen Ursprung hat er vermutlich im Mittelmeerraum. Die einjährige Pflanze kann bis zu 60 cm hoch werden. Die Stängel sind verzweigt und rau behaart. Die Blüten sind herrlich blau. Sie bilden eine locker verzweigte Rispe. Der Borretsch liebt einen nährstoffreichen, kalkhaltigen und gut durchlässigen Boden. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Die Pflanze besitzt eine harntreibende, antirheumatische, entzündungshemmende, schweißtreibende und auswurffördernde Wirkung. Verwendung finden in der Regel Sprossteile, Blätter und Blüten. Sie werden zwischen Mai und Oktober geerntet. Sie können frisch verwendet oder auch eingefroren werden. Der Geschmack des Borretschs erinnert leicht an den Gurkengeschmack.

Die Blätter eignen sich besonders gut zur Verfeinerung von Gurken- und auch anderen Salaten. Borretsch harmonisiert mit Bohnenkraut, Gartenkresse, Dill, Kerbel, Estragon und Sauerampfer. Aber nicht nur zur Verfeinerung von Salaten wird Borretsch verwendet, sondern das Kraut eignet sich wunderbar zum Abschmecken von Grillsaucen und Dips. Auch auf gegrillten Zucchini und Gurken kommen diese Kräuter zum Einsatz. Geben Sie den Borretsch aber erst kurz vor dem Servieren hinzu, damit er nicht auf dem Grill verbrennt.