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Mit Dill grillen

Mit Dill grillen: Mit Dill lassen sich Salate, Grillsaucen, Dips, aber auch Hammelfleisch äußerst lecker verfeinern.

Foto: Carmen Steiner - Fotolia.com
Mit Dill grillen

Dill gehört der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) an. Vermutlich stammt das Kraut aus Zentral- oder Südasien. Die Blütezeit beginnt im Juli und reicht bis in den September hinein. Dill ist ein einjähriges Kraut und kann eine Höhe bis 75 cm erreichen. Die Stängel sind hohl und aufrecht wachsend. Die Blätter sind stark zerteilt und die zahlreichen Blüten sind von gelber Farbe. Dill liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden darf nicht zu trocken sein, aber gut durchlässig. Die Früchte des Krautes sind  sehr leicht und haben einen sehr scharfen Geschmack. Das Kraut hingegen hat einen würzig – frischen und  süßlichen Geschmack, leicht nach Anis.  Typisch für den Dill ist sein aromatischer Geruch. Das Kraut wirkt ebenfalls verdauungsfördernd, blähungs- und harntreibend.

Für die Verarbeitung beim Grillen sind besonders die Sprossspitzen und der Samen geeignet. Die Ernte der krautigen Teile kann bis in den Herbst hinein erfolgen. Sie werden dann frisch verwendet, aber auch eingefroren oder getrocknet. Die Samen werden im Herbst gesammelt, wenn sie sich die braun verfärben. Sie müssen trocken aufbewahrt werden. Beim Grillen werden Dillblätter zum verfeinern von Grillsaucen, Dips, Fisch, Fleisch, wie Kochfisch- oder Hammelfleischgerichte, Tomaten-, Rohkost- und Gurkensalat, ebenso für Eier- und Quarkaufstriche und für die Herstellung von Kräuterbutter verwendet. Reife Samen können als Kümmelersatz dienen. Im gemahlenen Zustand geben sie gegrillten Speisen eine angenehme Würze. Geschmacklich lassen sich Öl und Essig mit Dill verfeinern. Dill harmoniert gut mit Schnittlauch, Basilikum, Petersilie und Gartenkresse.
Neben dem vielfältigen Einsatz beim Grillen ist Dill auch ein beliebtes Heilkraut. Es ist ein bewährtes Mittel zur Bekämpfung von Blähungen, Koliken und Darmkrämpfen, ebenso bei Husten-, Erkältungs- und Grippeerkrankungen. Zur Stärkung der Finger- und Zehennägel hilft ein Aufguss aus Dillsamen.