Grillportal Logo

Mit Gartenkresse oder Kresse grillen

Gartenkresse beim Grillen: Mit Kresse können Sie Salate (Kartoffelsalat) verfeinern, aber auch Grillsaucen garnieren.

Foto: felinda - Fotolia.com
Mit Kresse grillen

Die Gartenkresse oft auch nur Kresse genannt, gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Ursprünglich stammt die Kresse aus Zentralasien. Das einjährige Kraut wird bis 40 cm hoch. Die Stängel sind verzweigt und die Blüten sind klein weißlich, mitunter auch leicht rötlich. Die Gartenkresse ist eine recht anspruchslose Pflanze. Sie gedeiht im Garten und auch in Töpfen auf der Fensterbank. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein und der Boden nicht zu trocken. Die Kresse hat eine verdauungsfördernde, appetitanregende, harntreibende und blutreinigende Wirkung. Sie ist reich an Vitamin A und C. Kresse sollte nach Möglichkeit immer frisch verwendet werden. Der Geschmack der Gartenkresse ist scharf.

Kresse wird zur Verfeinerung von Salaten, auch Kartoffelsalat, Topfen, Frischkäse und hart gekochten Eier verwendet. Ebenfalls als Brotbelag, Kressesuppe oder Kressesauce zu frischem Spargel ist sie sehr schmackhaft. Bei den Grillsaucen passt die Kresse eher zu den frischen leichten Saucen mit Topfen oder Rahm, da die Kresse bereits sehr viel Eigengeschmack mitbringt. Gartenkresse harmoniert besonders gut mit Dill, Kerbel, Estragon, Borretsch und Petersilie. Für besonders würzige oder sehr scharfe Saucen sollte man die Kresse nicht verwenden, da hier der Geschmack nicht mehr zur Geltung kommen kann. Oder versuchen Sie doch einmal Fischgerichte beim Grillen mit Kresse etwas nachzuwürzen. Sie werden überrascht sein, wie gut die Gartenkresse mit Fisch harmoniert.