Grillportal Logo

Mit Liebstöckl grillen

Liebstöckl wird beim Grillen nicht nur zum Würzen von Fischgerichten und Fleischgerichten verwendet. Nein, auch zum Verfeinern von Dips und Grillsaucen kann das Maggi-ähnliche Kraut eingesetzt werden.

Foto: Gabriele Abu-Dayeh - Fotolia.com
Mit Liebstöckl grillen

Liebstöckel gehört zu den Doldenblütlern (Apiaceae). Das Kraut kommt aus Südeuropa und Südostasien. Liebstöckel ist  eine ausdauernde Pflanze. Sie kann bis 2 m hoch werden. Die Blätter sind sehr stark zerschnitten. Die Blütezeit reicht vom Juni bis in den August hinein. Das Kraut liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden sollte dabei nicht zu trocken sein, aber nährstoffreich.
Liebstöckel hat ein typisches Aroma. Bekannt ist Liebstöckel auch unter dem Namen Maggikraut. Verwendung finden die Wurzeln, Früchte und Blätter. Die Blätter werden vom Frühjahr bis in den Frühsommer geerntet, die Früchte dagegen im Spätsommer und die Wurzeln im Herbst. Die Blätter und auch Samendolden  werden im Schatten getrocknet und in verschließbaren Gefäßen aufbewahrt. Von der Wurzel wird jeweils nur ein Stück abgeschnitten und  dann in Stücke geschnitten, anschließend in der Sonne getrocknet. Die Aufbewahrung erfolgt in Papiertüten.

Liebstöckel ist auch wegen seiner harntreibenden, reinigenden, schweißtreibenden, verdauungsfördernden und schmerzstillenden Wirkung bekannt. Für Schwangere und auch Nieren- und Rheumakranke ist es nicht geeignet. In der Küche werden die Blätter frisch oder auch im eingefrorenen und trockenen Zustand verwendet. Das Kraut wird beim Garen kurz mitgekocht. Der Geschmack des Liebstöckels ist würzig, kräftig nach Sellerie. Er erinnert an Maggi.
Liebstöckel eignet sich besonders gut zum Würzen von Fisch- und Fleischgerichten, Saucen und Suppen, aber auch zum Verfeinern von Reis, Salaten, Quark, Mayonnaisen und Kräuterbutter. Besonders gut passt Liebstöckel zu Petersilie, Estragon, Rosmarin und Oregano.