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Mit Majoran grillen

Majoran beim Grillen: Majoran wird beim Grillen zum Würzen von Fleischgerichten, wie Lammbraten, Hammelbraten und Rinderbraten verwendet. Aber auch zum Abschmecken von Faschiertem kann es gut eingesetzt werden.

Foto: Shaun Meintjes - Fotolia.com
Mit Majoran grillen

Majoran gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Vermutlich stammt das Kraut aus Südwest- oder Zentralasien. Der ausdauernde Halbstrauch erreicht eine Höhe bis 50 cm. An den stark verzweigten Stängeln befinden sich die länglich- ovalen Blättchen. An der Oberseite sind sie meist behaart. Majoran blüht in der Zeit von Juni bis September. Das Kraut liebt einen sonnigen, nährstoffreichen, kalkhaltigen  Boden. Majoran ist recht frostempfindlich. Leicht lässt er sich auch in einem größeren Topf auf der Fensterbank kultivieren. Majoran ist für seine aromatische, krampflösende, verdauungsfördernde, antineuralgische und beruhigende Wirkung bekannt. Die Ernte der frischen, jungen Blättchen kann während der gesamten Vegetationsperiode zum Würzen erfolgen. Soll das Kraut getrocknet werden, dann beginnt die Ernte kurz vor dem Öffnen der Blüte.  Die locker zusammen gebundenen Sträuße werden dann an einem luftigen Platz im Schatten aufgehängt. Im getrockneten Zustand wird das Kraut zerkleinert und dann in gut verschließbaren Glas- oder Porzellangefäßen aufbewahrt.

Beim Grillen finden frische Blättchen oder auch getrocknetes Kraut Verwendung. Der Geschmack von Majoran ist würzig, leicht süß- bitter. Majoran wird gern zum Würzen von Lamm,- Hammel,- Rind- und Schweinebraten, Fischgerichten und Geflügel verwendet. Aber das Kraut gibt auch Wildgerichten, Hackfleisch- und Kartoffelgerichten, Pizza, Pasteten, Aufläufe und Saucen ein spezielles Aroma. Ebenfalls eignet sich das Kraut zur Verfeinerung von Quarkgerichten, Frischkäse und Salaten. Bei der Wurstherstellung darf Majoran nicht fehlen. Gut harmonisiert Majoran mit Rosmarin.