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Mit Rosmarin grillen

Rosmarin beim Grillen: Beim Grillen wird Rosmarin wegen seines intensiven Geschmacks sehr sorgsam dosiert und zum Würzen von Hühnerfleisch und Grillkartoffeln eingesetzt.

Foto: fotogal - Fotolia.com
Mit Rosmarin grillen

Rosmarin gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Mittelmeerraum. Das Kraut blüht in den Monaten März bis Juni. Rosmarin ist ein ausdauernder, immergrüner Halbstrauch. Er kann eine Höhe bis 2 m erreichen. Die Stängel sind kantig und verholzen im zweiten Jahr.
Rosmarin liebt einen warmen geschützten Platz. Der Boden muss gut durchlässig sein. Vor Beginn der kalten Jahreszeit ist es ratsam ihn in Kübel umzupflanzen und bei 5°C überwintern. Mitunter reicht auch ein leichter Winterschutz. Der Strauch kann auch ganzjährig in der Wohnung kultiviert werden. Rosmarin ist sehr aromatisch. Er besitzt eine krampflösende, verdauungsfördernde, harntreibende, anregende, entzündungshemmende und blähungstreibende Eigenschaft.

Junge Triebspitzen können den ganzen Sommer über frisch geerntet werden, allerdings bei Kübelpflanzen auch das ganze Jahr über. Die krautigen Pflanzenteile werden im Sommer vor und während der Blüte geerntet und anschließend an einem schattigen Platz getrocknet. Die Aufbewahrung muss in gut verschlossenen Gefäßen dunkel und kühl erfolgen.
Beim Grillen ist Rosmarin wegen dem intensiven Geschmack sehr beliebt.  Er ist herb, leicht bitterharzig, etwas nach Kampfer. Rosmarin wird meist mitgekocht oder gebraten. Bei der Dosierung bitte vorsichtig sein. Verwendung findet das Kraut bei der Zubereitung von gegrilltem Fleisch, Fisch, Geflügel, Bratkartoffeln, Gemüse und in der Mittelmeerküche. Rosmarin kann zusammen mit Majoran, Oregano, Estragon, Basilikum und Knoblauch verarbeitet werden.