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Spanferkel grillen

Ein Spanferkel zu grillen ist eine Herausfoderung, wird mit einem Spanferkelgrill aber eine einfache Sache

Foto: Luftbildfotograf - Fotolia.com
Spanferkel

Ein Spanferkelgrill kann gemietet, erworben oder selbst gebaut werden. Für Personen, die häufig und gerne grillen, würde sich eine Anschaffung ohne Frage lohnen. Es gibt verschiedene Modelle in unterschiedlichen Preisklassen. Die Zubereitung sollte sorgfältig geplant werden. Besonders wichtig ist, dass auf die Zeiteinteilung geachtet wird.

Wie bereite ich ein Spanferkel am besten vor?

Am Vortag sollte das Spanferkel bereits gut gesalzen werden, damit dieses ausreichend einziehen kann. Alternativ kann man dies auch von der Metzgerei verlangen, was auch den Vorteil hätte, dass das Fleisch noch bis kurz vor dem Grillen optimal gelagert wäre. Weiterhin sollten die Rippen des Ferkels von Innen mit Knoblauch, Pfeffer, Paprika und Öl eingerieben werden. Auch Kümmel kann angewandt werden wenn gewünscht. Paprika, Pfeffer und Öl sollten gut vermischt werden, sodass das Spanferkel auch von Außen gut eingerieben werden kann. Die Haut könnte mit einem Messer in Karos eingeritzt werden. Danach wird das Ferkel auf dem Spieß befestigt. Die vorderen Pfoten sollten eng an die Backen gebunden werden. Bestenfalls nimmt man hierzu einen dicken Draht. Die hinteren Beine sollten nach hinten gespannt und der Bauch mit Draht zugenäht werden. Das Ferkel wird dann in einem Tuch eingewickelt und kühl gelagert.

Der Tag des Verzehrs

Am Tag des Verzehrs muss dann die Kohle angezündet werden, bis sich eine schöne Glut entwickelt hat. Daraufhin kann der Spieß auf die Böcke montiert werden, jedoch mit einem guten Abstand zur Glut. Der Grillvorgang kann langsam aber sicher beginnen. Die Haut sollte währenddessen gleichmäßig mit Öl bepinselt werden. Die Kohle sollte bestenfalls in der Form eines Hundeknochens verteilt werden. In der ersten Stunde des Grillvorgangs sollte also ein ganz dünner Streifen Kohle in der Mitte zu sehen sein. Später nur noch zwei größere Haufen vorne und hinten. Die Wärme wird dann von ganz alleine in die Mitte ziehen. Ab und zu sollte am Rand etwas neue Kohle hinzu gegeben werden. Das Ferkel wird während des Grillvorgangs anfangen zu schwitzen. Die Haut sollte alle 30 Minuten mit Öl eingerieben werden. Nach der ersten Stunde kann die Glut näher an das Spanferkel geschoben werden. Nach und nach muss angepasst werden, sodass eine höhere Effektivität der Kohle erreicht wird. Je größer das Ferkel, umso länger dauert der Grillvorgang. Die Temperatur sollte regelmäßig mit einem Fleischthermometer gemessen werden. Ein fertiges Spanferkel sollte eine Temperatur von mindestens 70 ° C vorweisen. Am besten ist jedoch eine Temperatur, die zwischen 70° und 80° C liegt.

Grill-Modelle für Spanferkel

Es gibt sowohl Doppelgrillanlagen als auch einfache. Die günstigsten Varianten wird man wohl erhalten, wenn man selbst einen Grill baut oder aber einen Grill mietet. Thüros bietet jedoch einen besonders guten Spanferkelgrill an, der viele Vorteile bietet. Hiermit wird das Spanferkel ohne Frage eine goldene Kruste erhalten und das ohne großen Aufwand. Das Ferkel wird die ganze Zeit automatisch gedreht, da sich ein Motor im Grill befindet. Somit kann ein perfektes Ergebnis erzielt werden. Diesen Grill gibt es in zwei Ausführungen. Einerseits könnte der Edelstahl Spanferkelgrill mit Seitenhitze und andererseits mit Unterhitze betrieben werden. Die Seitenhitze wird für ein indirektes Grillen sorgen und unterbindet Fettbrand, sodass gesünder gegrillt werden kann.

Wer seinen Spanferkel-Grill selbst bauen möchte, findet im Internet viele Anleitungen hierfür. Mit ein wenig Geschick, einem Helfer und etwas Ausdauer wird sich so ein Grill einfach bauen lassen. Somit kann viel Geld eingespart werden, da solch ein fertiger Grill schon sehr teuer sein kann.