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Grillbrett-Planking

Mit einem Grillbrett zu grillen ist eine eher unbekannte Technik, welche Planking genannt wird.

Foto: Maple Trade Ltd
Grillen mit Grillbrett

Schon lange vor der Besiedelung der nordwestamerikanischen Küste durch die Europäer, "grillten" dort die Ureinwohner (von uns als Indianer bezeichnet) ihre Fische auf Zedernholzplatten, weil sie den würzigen Geschmack liebten. Diese Technik, auf Holzbrettern zu grillen (auch "Planking" genannt) wurde bis heute immer mehr verfeinert. Die Vorzüge dieser Planking-Technik sind einerseits der Geschmack, der über den Rauch in das Grillfleisch dringt (Die Grillbretter beginnen zu rauchen, weil sie direkt über der Glut liegen), andererseits aber auch die schonende Zubereitung. Die Grillbretter werden vor der Benützung in Wasser gelegt und quellen auf. Dieses Wasser entweicht bei der Hitze als Wasserdampf und das Grillgut wird zum Teil durch den Wasserdampf gegart. Die Bretter schirmen auch die Hitze der Glut etwas vom Grillfleisch ab. Der rauchige Geschmack wird teilweise auch erzeugt, indem Holzspäne in die Glut gegeben werden und ähnelt dem der Grillbretter.

 

Es ist auch eine sehr spektakuläre 'Technik des Grillens. Ihre Gäste werden staunen, wenn sie Grillbretter sehen, welche zum Teil Feuer fangen und dann vom Grillmeister gelöscht werden müssen. Ein großer Auftritt ist es auch, mit dem heißen, etwas angekohlten Grillbrett das Fleisch zu servieren.

Die Grillbretter sind in den Holzarten Rotzeder, Roterle, Hickory und Pazifik Ahorn verfügbar und entwickeln selbstverständlich durch verschiedene natürliche Inhaltsstoffe, verschiedene Aromen.

Da bei einem Gasgriller, oder Elektrogriller der Rauch der Grillkohlen (Grillbriketts) fehlt, eigenen sich die Grillbretter sehr gut als Ergänzung bei diesen Grillern.

Grillbretter können so lange wiederverwendet werden, bis sie zu stark verkohlt oder angebrannt sind. Nach dem Grillen sollten sie aber gründlich gereinigt werden.