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Verletzungen beim Grillen

Jedes Jahr gibt es unzählige Verletzungen beim Grillen. Daher ist hier Vorsicht angesagt.

Foto: Yantra - Fotolia.com
Verletzungen beim Grillen

Jedes Jahr wieder hört man bzw. liest man in den Medien von Verletzten beim Grillen. Die harmloseren Verletzungen sind Schnitte mit einem Messer, oder Stiche mit der Grillgabel (klingt unglaublich, ist aber so). Auch die kleinere Verbrennung, weil jemand auf den Griller oder den heißen Grillrost gegriffen hat, kommt immer wieder vor. Diese kleinen Unfälle werden sicherlich nicht ganz zu vermeiden sein, obwohl etwas Vorsicht auch hier die Anzahl sicher drastisch veringern könnte. Aber die wirklich schweren Verletzungen entstehen beim Anzünden des Grillers. Immer wieder werden Personen durch Stichflammen verbrannt, weil beim Anzünden hochentzündliche Flüssigkeiten in die Glut oder in das beginnende Feuer geschüttet werden.

Die Story liest sich immer gleich. Das Anzünden des Grills wollte nicht recht klappen, daher wurde Brennspiritus oder ähnliches in den Griller geschüttet oder gesprüht. Die dadurch entstehenden Stichflammen verbrannten um den Grill stehende Personen. Die Personen hatten keine Chance den Falmmen auszuweichen, da eine Stichflamme im Bruchteil einer Sekunde entsteht.
Es ist uns unverständlich, wie man so etwas tun kann. Es gibt flüssige und feste Sicherheitsanzünder für den Grill. Ist denn diesen Leuten ihre Gesundheit die paar Euro nicht wert. Warum haben immer wieder welche Brennspiritus daheim, den muss man doch auch kaufen. Wie gesagt, es ist uns unverständlich.
Daher kann unser Rat nur lauten: Investieren Sie ein paar Euro in einen Anzündkamin und/oder Sicherheitsanzünder (egal ob fest oder flüssig). Flüssige Sicherheitsanzünder brennen nur in Verbindung mit einem festen Brennstoff (in unserem Fall Grillkohle oder Grillbriketts). Feste Anzünder haben nur eine kleine Flamme, die keine umstehenden Personen verletzten kann.