Grillportal Logo

Steakarten und Steak-Varianten

Steak ist nicht gleich Steak. Lesen Sie unsere Übersicht und grillen Sie Ihr Lieblings-Steak

Foto: M.studio - Fotolia.com
Steak-Arten

Steak ist nicht gleich Steak. Es gibt Steaks vom Rind, vom Schwein, es gibt das Filetsteak, das Rump-steak und viele mehr. Hier den Überblick zu behalten fällt gar nicht so leicht. Lassen Sie uns daher eine kleine Übersicht über die Steak-Arten machen.
Da es Fleisch von unterschiedlichen Tieren gibt, gibt es natürlich auch Steaks aus diesen verschiede-nen Fleischsorten. Wobei das gefragteste sicherlich das Rindersteak ist. Danach kommen Kalbssteaks, Schweinesteaks und Hammelsteaks. Steaks vom Huhn oder von der Pute werden eher seltener hier bei uns verlangt. Schauen wir uns daher das wichtigste Steak, das Rindersteak genauer an und unterteilen dieses wiederum wie folgt:

Beim Rind wird das Steak hauptsächlich aus dem Rücken geschnitten. Nur dort ist das saftige Fleisch, welches wir bevorzugen. Jener Teil der Lende, der sich von der Hüfte bis zur ersten hohen Rippe erstreckt wird Aloyau genannt. Er umfasst also das Filet samt Knochen. Aus diesem Teil wird auch das bekannte Porterhouse-Steak geschnitten. Aus der Hüfte (auch Rump genannt) wird das sogenannte Blumensteak geschnitten, bei uns besser bekannt als Rumpsteak oder als Kluftsteak. Die französische Bezeichnung dafür ist "Culotte". Aus der Lende wird auch das Rostbratensteak geschnitten, welches auch vielerorts als Clubsteak bezeichnet wird. Jener Teil der Lende, der von der Hüfte bis zur ersten hohen Rippe geht heißt Contrefilet oder auch Roastbeef. Zu diesen Stücken gehöre keine Knochen und auch kein Filet. Wichtig: Entfernen Sie bei diesen Steaks nie die Fetthaut.
Bei uns eher unbekannt ist das sogenannte Ochsenkotelett, welches samt Knochen aus der Lende geschnitten wird. Eine auch sehr gängige Bezeichnung dafür ist "Cote de boeuf". Bekannter ist das Entrecote, bis zu 2cm dicke Fleischschnitten aus dem Roastbeef. Entrecote gibt es auch als Double mit 3cm Dicke oder als Triple mit bis zu 5 cm Dicke.
Das mit Abstand bekannteste Steak hierzulande ist aber sicher das Filetsteak. Dieses wird aus dem Filet geschnitten, wobei das Filet die Bezeichnung für einen langen zarten Fleischstreifen ist, welcher sich beiderseits der Wirbelsäule befindet. Das Filet wird auch als Lende, Lendenbraten bzw. in Österreich auch als Lungenbraten bezeichnet. Aus dem Filet wird auch das sogenannten Medaillons geschnitten.
Auch beliebt ist das Roastbeef-Steak eine andere Bezeichnung für das französische Aloyau. Wird gerne als Ganzes oder auch am spieß gegrillt. Wichtig: Schneiden Sie die Sehen mehrmals durch, welche sich am oberen Teil befindet, damit sich das Fleisch beim Grillen nicht krümmt.
In Amerika finden sich auch Steaks, wie das Pin-Bone-Sirloin, welches als Scheibe aus dem Contrefilet geschnitten wird. Wobei darauf geachtet wird, dass viel Knochen im Fleisch bleibt und etwas Rinderfilet dabei ist. Nicht zu verwechseln mit den Pin-up-Steak, welches der mittlere Teil des Filets ist, der gerne im Ganzen gegrillt wird.
Das Point-Steak, oder auch Silverside Steak genannt ist auch aus dem Rump, dem Hüftendeckel geschnitten. Das Porterhouse Steak wird aus der Lende geschnitten. Es gehören das Contrefilet (Roastbeef), der Knochen und auch das Filet dazu.
Das Ribeye-Steak ist ein Stek mit einem speziellen Fettauge (Das Eye). Die Rinderkoteletts, umgangssprachlich auch schlicht Koteletts genannt werden werden aus der Lende geschnitten. Der Knochen bleibt am Fleisch. Diese Stücke werden vielerorts auch Rinderrippensteak genannt. Zuletzt noch das T-Bone Steak, welches im Prinzip ein Porterhouse Steak ist mit eher wenig Filet. Der Knochen hat die Form eines T, daher kommt die Bezeichnung.
Wir hoffen dass Sie nun nicht vollends verwirrt sind obgleich der Vielfalt an Steaks und wünschen Gutes Gelingen beim Grillen Ihrer Lieblings-Steaks.