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Erfolgreich Outdoor Grillen

Rezepte Vorbereitung & Zubehör

 

Sobald die Sonne sich wieder regelmäßig zeigt und die Temperaturen steigen, wird vielerorts der Grill aus dem Winterschlaf erweckt. Insbesondere im Freien kommen kreative Grillmeister auf ihre Kosten, da zahlreiche Hersteller diverse Modelle im Angebot haben.

Doch was macht das erfolgreiche Outdoor Grillen aus. Welcher Grill ist der richtige, wie sollte er vorbereitet werden und welche Lebensmittel können gegrillt werden? Gibt es Unterschiede beim Grill und in der Vorbereitung zwischen Terrasse im heimischen Garten oder beim Campingurlaub. Diesen und anderen Fragen gehen wir in folgendem Artikel nach:

Was ist Outdoor Grillen?

Das Outdoor Grillen umfasst - ganz einfach gesagt - alle Arten des Grillens außerhalb geschlossener Räume. Während im Inneren in der Regel elektrische Modelle zum Einsatz kommen, baut das Outdoor Grillen überwiegend auf Gas oder Kohle als Brennmaterial. Der wohl größte Unterschied zum Indoor Grillen findet sich in der Produktvielfalt. So gibt es unterschiedlichste Größen und bei Bedarf zahlreiche zusätzliche Elemente wie Ablagen, Räucherkammern oder Grillbereiche für Gemüse. Elektrische Grills sind bisweilen ebenfalls in unterschiedliche Segmente unterteilt, zeitgleich aber auch in ihrer Größe limitiert. Im besten Fall lassen sich zeitgleich etwa vier Personen bewirten, während Holzkohle- oder Gasgrills das Grillen für bis zu 20 Personen möglich machen.

Diese Optionen bietet ein Outdoor Grill

Wer sich für einen Outdoor Grill entscheidet, der kann je nach Modell an unterschiedlichsten Orten in den Genuss herzhafter Grillgerichte kommen. Große und sperrige Modelle eignen sich in erster Linie für den Einsatz im heimischen Garten, auf der Terrasse oder als Teil einer Outdoor Grillküche. Darüber hinaus bietet der Markt facettenreiche Modelle, die dank ihres geringen Gewichts und kleinerer Abmessungen bequem zu transportieren sind. Etwaige Outdoor Grills ermöglichen das Garen von Grillgut beim Campen, oder sogar im Urlaub am Strand. Bevor Sie sich einen Grill zulegen, sollten Sie daher genau überlegen, wo er zum Einsatz kommen soll.

Welcher Grill ist der richtige?

Gas- oder Holzkohlegrill? Bei dieser Frage scheiden sich häufig die Geister. Dabei ist die Entscheidung gar nicht so schwer, da beide Varianten jeweils Vor- und Nachteile besitzen. Anhand Ihrer individuellen Vorlieben können Sie sich für eine Grillvariante entscheiden.

In puncto Holzkohlegrill gibt es grundlegend nur einen entscheidenden Vorteil: das Aroma. Holzkohlegrills lassen sich sowohl mit Holzkohle als auch mit Briketts befeuert werden. Dies sorgt dafür, dass das Grillgut ein besonders rauchiges Aroma erhält, das die meisten Gasgrills nicht ermöglichen. Abseits dessen sei darauf hingewiesen, dass Holzkohlegrills bei der Anschaffung und auch im regulären Betrieb günstiger sind.

Der Gasgrill punktet auf der anderen Seite gleich in mehreren Bereichen. So entfällt zunächst der unangenehme Qualm, da keine Kohle verbrannt wird. Selbiges sorgt auch dafür, dass keinerlei Asche anfällt, die nach dem Grillen entsorgt werden muss. Der wichtigste Pluspunkt ist aber die Temperatursteuerung. So erreichen Gasgrills zunächst bereits nach wenigen Minuten die gewünschte Temperatur, die mithilfe eines installierten oder zusätzlich angebrachten Thermometers abgelesen wird. Wie hoch diese ausfällt, ist von den Einstellungen abhängig, die Sie treffen. Bei Bedarf können Sie beispielsweise nur einige Brenner anschalten, die zum direkten Grillen genutzt werden können, während die nicht beheizten Bereiches des Rosts ideal sind, um indirekt zu grillen oder das Grillgut warmzuhalten.

Es besteht auch die Möglichkeit, einen elektrischen Grill zu nutzen. Hierbei gilt es allerdings zu beachten, dass ein Stromanschluss vorhanden sein muss. Im Urlaub oder beim Campen ist dies nicht immer gegeben. Dennoch weisen elektrische Grills - sofern ein Stromanschluss da ist - einen speziellen Vorteil auf. Sie sind vergleichsweise klein sowie leicht und lassen sich somit leicht verstauen. Gerade im Urlaub oder bei Campingtouren kommt dieser Vorteil fast immer zum Tragen.

Vielfältige Rezepte

Prinzipiell können Sie viele Arten von Lebensmittel auf Ihrem Grill zubereiten. Je nach Brennmaterial und Modell sollten Sie hierbei einige Aspekte beachten, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

Hochwertige Gasgrills sind meist so konzipiert, dass sie unterschiedliche Grillflächen besitzen. Fleisch bekommt direkt auf dem Rost das richtige Aroma und vor allem das typische Grillmuster. Gemüse und empfindliche Lebensmittel wie Fisch können hingegen auf integrierten Warmhalterosten schonend gegart werden. Etwaige Vorzüge gibt es bei Holzkohlegrills nur in der höheren Preisklasse. Reguläre Holzkohlegrills besitzen lediglich einen Rost, weshalb für das Garen von Fisch oder Gemüse Fischgrillgitter oder Aluschalen genutzt werden sollten. Andernfalls backt das Grillgut an und verbrennt im schlimmsten Fall.

Die richtige Vorbereitung

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen. Getreu diesem Motto sollten Sie Ihren Grill stets pflegen, um auch beim nächsten Gebrauch ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Konkret geht es daher um die richtige Reinigung des Grills. Wird diese nicht regelmäßig und sorgfältig durchgeführt, beeinflusst dies nicht nur das Grillergebnis negativ. Alte Anhaftungen am Grill sind sowohl unästhetisch als auch unhygienisch. Doch welche Punkte müssen bei der Reinigung eines Outdoor Grills beachtet werden? Wer sich bei der Vorbereitung schwer tut, kann auch eine Outdoor-Grill-Checkliste erstellen und diese abarbeiten.

Beim klassischen Holzkohlegrill ist die Reinigung sehr einfach und geht schnell von der Hand. Nachdem der Grillrost abgekühlt ist, können Sie diesen mithilfe eines simplen Schwamms und Reinigungsmittel von jeglichen Anhaftungen befreien. Achten sollten Sie dabei darauf, dass es sich um kein aggressives Reinigungsmittel handelt.

Etwas aufwändiger ist die Reinigung von Gasgrills. Nach dem Grillen empfiehlt es sich, den Grill auszubrennen. Dies sollte so lange geschehen, bis kein Rauch mehr aufsteigt. Im Anschluss können sie Anhaftungen mit einer Messingbürste vom Grillrost kratzen. Abschließend wird der Rost mit einem Küchentuch abgerieben, um übrig gebliebene Fette und Mikropartikel zu entfernen.

Zur richten Vorbereitung gehört auch die Überlegung, welches Grillgut auf den Grill kommen soll. Bei normalem Grillfleisch gibt es keinerlei Probleme. Sollen aber Spareribs oder Hähnchenschenkel gegrillt werden, bedarf es eines speziellen Grillguthalters. Dieser sorgt dafür, dass das Grillgut ausreichend Hitze bekommt, verhindert jedoch den direkten Kontakt zum Rost. Wichtig ist dieser Aspekt aus einem ganz besonderen Grund. Spareribs benötigen zunächst recht wenig Hitze und sollten keinen direkten Kontakt mit dem Rost haben, da sie meist mit Saucen oder sogenannten Lacken überzogen werden. Beim Hähnchen sorgen die praktischen Grillguthalter hingegen dafür, dass die knusprige Haut nicht am Rost haften bleibt.