Outdoorküche zum Grillen und Kochen im Freien

Outdoor Küche selber bauen. Ist das rentabel?

Die Zubereitung von Essen im Freien ist ja grundsätzlich nichts neues. Es wird schon seit jeher am Lagerfeuer, auf dem Grill oder im Kessel Essen im Freien zubereitet. Vor allem für die Fans des Grillens gibt es mittlerweile eine breite Palette an Grills im Fachhandel. Dabei fällt vor allem eines auf. Die angebotenen Grills werden immer größer und mit immer neuem Zubehör ausgestattet. Vom eingehängten Brett zur Ablage der Utensilien bis hin Grill, der in eine Arbeitsplatte eingelassen ist.
Nicht selten bekommt man den Eindruck, dass es sich nicht mehr um einen Grill, sondern um eine Outdoor Küche bzw. Küchenblock handelt. Was macht nun eine gute Outdoor Küche aus, welche Dinge sind nützlich, was ist unverzichtbar und bei welchen Tools könnte man von überflüssig sprechen:

Nützliches bei der Outdoor Küche:

Arbeitsflächen, Beistelltische und Ablagen sind eines der nützlichsten Behelfe beim Grillen im Freien oder auf der Terrasse. Egal ob aus Holz, Edelstahl, oder wetterfestem Kunststoff. Ablagefläche ist nie genug da. Die Speisen wollen schließlich vorbereitet werden und da ist Platz gefragt. Holz sieht edel aus, ist aber etwas anfälliger gegenüber Wettereinflüssen. Edelstahl ist beinahe unverwüstlich und einfach zu reinigen, ist aber die bei weitem teuerste Variante und das Gewicht von Edelstahlplatten ist auch nicht zu unterschätzen.
Bereiche zum Warmhalten der Speisen sind beinahe unverzichtbar für jeden, der für mehrere Gäste grillt oder kocht. Vor allem, wenn es um mehrere Gänge geht ist eine Warmhalteplatte oder eine Nische ein großer Vorteil. Es gibt auch den Grill mit mehreren Zonen inklusive Warmhaltefunktion. Daher ist es wichtig, zu wissen, welcher Grill zum Einsatz kommt, bevor es an die Planung der Outdoor Küche geht.

Nice, but not need:

Drehspieß samt Infrarotbrenner gibt dem Hähnchen zwar die unverwechselbare Knusperkruste, ist aber eher im Gastrobereich anzusiedeln, als beim Hobbykoch und kommt auch eher bei den teuren Modellen der Outdoor Küchen vor.
Das gleiche gilt für Extra-Kocher für das schnelle Garen von Kartoffel und anderen Gemüsen. Bei einem Event für 50 Personen sicherlich unverzichtbar, wird der private Grillchef sein Geld vermutlich besser investieren können.
Auch der neuerdings modern gewordene Räucherbrenner für den unverwechselbaren rauchigen Geschmack wird man eher im Profibereich finden, als am Hobby-Grillplatz. Im Hobby Grillbereich wird eher mit Holzchips geräuchert.

Sind Outdoorküchen derzeit noch zu teuer für den privaten Gebrauch?

So nützlich solch eine Outdoorküche auch sein mag, der hohe Preis für die Anschaffung schreckt viele ab. So werden wir oft gefragt, ob man sich denn eine Outdoor Küche nicht selbst bauen kann. Sicher kann man das, das nötige handwerkliche Geschick vorausgesetzt. Aber Sie sollten das nötige Zubehör nicht unterschätzen. So müssen Grillrost, Spieß und dergleichen gekauft werden und Sie sparen sich lediglich die Kosten für den Einbau und den Bau der Arbeitsflächen.

Falls Sie aber handwerklich begabt sind und gerne mit Holz arbeiten, steht dem Selbstbau der Outdoor Küche natürlich nichts mehr im Weg. Wenn die Küche einen Platz auf der Terrasse findet und vielleicht sogar überdacht ist, können sie mit Teilen einer Standartküche (Unterschrank bzw. Hochschrank) schon ganz brauchbare Ergebnisse erzielen.

Auch am Gebrauchtmarkt findet man mittlerweile gut erhalten Küchen, die zur Outdoor Küche umgebaut werden können.