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Die Grillsaison geht wieder los

Was kann ich grillen und welche Grillarten gibt es

Grillen ist nicht nur eine Zubereitungsform für Fisch, Fleisch oder Gemüse. Es ist ein Lebensgefühl, das Menschen verbindet. Der Start der Grillsaison ist ein besonderes Erlebnis. Der Duft nach glühender Kohle, gebratenem Fleisch und frischem Gemüse. Dazu der Klang der zwitschernden Vögel, von zischendem Fett und dem Öffnen der Bierflasche. Kaum etwas zelebriert das Gefühl des nahenden Sommers so sehr wie ein gemeinsamer Grillabend.

Gegrillt werden kann im Garten oder auf dem eigenen Balkon, unterwegs mit einem Einweggrill oder direkt über dem selbst entfachten Lagerfeuer. Die Auswahl an Grillarten, Grillgut und Beilagen ist schier unendlich. Zum Start in die neue Grillsaison werden die unterschiedlichen Möglichkeiten vorgestellt und es wird Inspiration für die nächste Grillparty gegeben.

Was grillen?

Das Grillen beschränkt sich schon längst nicht mehr auf Fleisch, Würstchen und Fisch. Auch vegetarisches Grillgut wie Gemüse oder Grillkäse lassen sich schmackhaft zubereiten. Einige Grills erlauben mit einem Pizzastein sogar die Zubereitung von hausgemachter Pizza. Neben den Grillklassikern werden vegetarische Grillmöglichkeiten, mit denen die Grillsaison bereichert werden kann.

Fleisch & Fisch

Es gibt kaum eine Fleischart, die sich nicht auf dem Grill zubereiten lässt. Rind, Schwein, Geflügel und Lamm sind die Klassiker auf dem Rost. Fett durchzogenes Fleisch wie Schweinekotelett oder ein Rib-Eye-Steak werden besonders saftig. Gleichzeitig ist das Fett ein Geschmacksverstärker. Bei magerem Fleisch muss besondere Sorgfalt auf die Zubereitung gelegt werden, damit es auch beim Grillen zart wird. Wird es mindestens eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank geholt, kann es sich auf Raumtemperatur erwärmen und verliert weniger Flüssigkeit auf dem Grill.

Soll es mal etwas anderes als das bekannte Stück Fleisch oder ein Würstchen sein, gibt es genug Alternativen. Wie wäre es damit, auf dem Grill Hamburger Fleisch zu grillen? Die Brötchen können auf einem weniger heißen Bereich des Grills kurz angewärmt werden. Jeder kann sich den Hamburger dann nach seinen Vorlieben selber belegen. Eine andere Möglichkeit ist die Zubereitung von Chicken Wings. Mit einer Barbecue Marinade oder dem Einpinseln mit Honig werden sie besonders würzig.

Bei der Zubereitung von Fisch gibt es ein paar Punkte zu beachten, um ein gutes Endergebnis zu erhalten. Die meisten Fischarten gelingen am besten in einer Grillschale oder eingewickelt in Alufolie. Die Gewürze geben dem Fisch das besondere Etwas. Tief eingerieben oder sogar eingesteckt sorgen Rosmarin, Zitrone oder Knoblauch für das perfekte Geschmackserlebnis. Der Fisch sollte immer bei mäßiger Hitze gegart werden.

Gemüse

Ein beliebter Klassiker des vegetarischen Grillguts ist die Folienkartoffel. Je nach Größe und gewünschter Garzeit ist es notwendig, die Kartoffel vorzukochen. Gut gewaschen, gewürzt und mit der Gabel eingestochen in Alufolie wickeln und entweder auf dem Grill oder sogar direkt in der Glut garen. Aufgeschnitten lässt sie sich mit Sour Cream oder gebratenen Pilzen und Zwiebeln essen.

Gemüsespieße lassen sich in einer Aluschale gut auf dem Grill zubereiten. Zucchini, Paprika, Champignons und Zwiebeln werden auf einen Schaschlikspieß gesteckt, gut gewürzt und garen dann langsam auf dem Grill. Die perfekte Ergänzung dazu ist ein Grillkäse. Lassen Sie diesen für einige Stunden in einer hausgemachten Marinade ziehen, damit er ein optimales Aroma entfalten kann.

Möchten Sie etwas Exotischeres ausprobieren? Dann legen Sie doch einmal halbe Avocados oder Ananasscheiben auf den Grill. Zu Avocado passen Tomaten, Knoblauch und Zitrone sehr gut. Die Ananasscheiben können gemeinsam mit Frischkäse gegessen werden. Auch gefüllte Paprikaschoten oder gefüllte Aubergine lassen sich auf dem Grill zubereiten.

Wie grillen?

Bei den Gerichten auf dem Grill wurde es bereits angesprochen: Es gibt verschiedene Zubereitungsarten. Für jedes Fleisch oder Gemüse eignet sich eine andere Art besonders gut. Mit den unterschiedlichen Arten kann die genutzte Hitze reguliert werden.

Direkte Hitze

Die direkte Hitze ist die bekannteste Grill-Methode. Ob Gasgrill oder Holzkohlegrill, das Grillgut wird direkt über der Hitzequelle platziert. So wird vor allem Fleisch und Gemüse zubereitet. Der Effekt ist ähnlich wie in einer Bratpfanne, die Hitze kommt direkt von unten. Durch das Zuklappen eines Deckels kann die Hitze gestaut und verteilt werden.

Indirekte Hitze

Indirekte Hitze bedeutet, dass die Hitze nicht direkt von unten auf das Grillgut wirkt. Bei einem Holzkohlegrill lässt sich dies durch das Platzieren der Kohle auf einer Seite des Grills erreichen. Auf der anderen Seite erhält der Rost dann weniger Hitze und eignet sich zum Grillen von Würstchen und Fisch. Einige Gasgrills ermöglichen das individuelle Einstellen der einzelnen Brenner. Um die Hitze zu reduzieren, können Sie einfach den Brenner direkt unter Ihrem Grillgut abstellen.

Es gibt extra gebaute Smoker, die eine Brennkammer und einen separaten Garraum besitzen. Hier kann Fleisch besonders schonend über längere Zeiträume gegart werden. Pulled Pork ist eine der vielen Anwendungsmöglichkeiten.

Glut oder offenes Feuer

Der große Vorteil am Garen über offenem Feuer, wie zum Beispiel einem Lagerfeuer, ist die Freiheit, ohne Grill auszukommen. Mit Feuerschale und einem mobilen Grillrost lässt sich sogar ein Feuer zum Grill umfunktionieren. Mehr Spaß haben Sie jedoch, wenn Sie Ihr Grillgut einfach auf einem langen Stock aufspießen und unter ständigem Drehen über dem Feuer garen. Halten Sie sich an einfache Lebensmittel wie Würstchen oder Stockbrot. Kartoffeln, die eine lange Garzeit haben, lassen sich auch direkt in der Glut zubereiten. In Alufolie wickeln und ab und zu wenden.

Mit welchem Grill?

Es gibt mehrere Wege, verschiedene Arten von Grills zu unterscheiden. Die herkömmlichste ist die Art der Hitzeerzeugung. Zusätzlich kann auch nach der Form und Zusatzfunktionen unterschieden werden. Für den Einstieg werden hier die drei Hauptarten, unterschieden nach Hitzeerzeugung, vorgestellt.

Holzkohlegrill

Der Klassiker ist und bleibt der Holzkohlegrill. Kaum ein anderer Grill schafft eine ursprüngliche Atmosphäre und ein Raucharoma wie ein mit Kohle betriebener Grill. Das Grillen mit Kohle erfordert genug Zeit, denn vor dem eigentlichen Grillen muss die Kohle durchglühen. Für einen langen Abend zusammen ist das kein Hindernis. Für die Zubereitung von Spezialgerichten eignet er sich weniger, denn die Hitze lässt sich nur sehr ungenau regulieren. Ein Holzkohlegrill raucht entsprechend stark und kann so die Missgunst von Nachbarn auf sich ziehen.

Gasgrill

Eine beliebte Alternative zum Holzkohlegrill ist heutzutage der Gasgrill. Mit der Gasflasche ist der Aufstellungsort ebenfalls sehr flexibel. Gas erzeugt sofortige Hitze, das Warten auf das Grillen entfällt. Wenn es mal schneller gehen soll, ist der Gasgrill die perfekte Lösung. Für die Zubereitung von raffinierten Speisen lässt sich die Hitze optimal regulieren. Das typische Grillaroma stellt sich nicht ein, lässt sich jedoch durch Holzrauch mittlerweile auch künstlich erzeugen.

Elektrogrill

Ein Elektrogrill (vgl. https://www.weber.com/AT/de/grills/elektrogrills/) ist die perfekte Alternative für den Balkon oder sogar das Wohnzimmer. Die Rauchentwicklung ist - wie beim Gasgrill - sehr gering und zieht wenig störende Aufmerksamkeit auf sich. Er benötigt einige Zeit zum warm werden, allerdings nicht mehr als eine normale Herdplatte. Für das kleine Grillerlebnis zu Hause ist er gut geeignet, auf einer Grillparty wird er weniger Atmosphäre erzeugen als seine Konkurrenten. Wichtig ist bei einem Elektrogrill eine erreichbare Steckdose.

Ideen für die Grillparty

Eine gute Grillparty zeichnet sich dadurch aus, dass sich Ihre Gäste integriert fühlen. Beim Grillen geht es nicht nur um das Essen an sich, sondern auch die Atmosphäre. Eine gute Möglichkeit zur Integration der Gäste ist die Bitte um das Mitbringen der Beilagen. So können Nudelsalate, Brote und andere Köstlichkeiten mitgebracht werden und jeder ist Teil des Ganzen. Alternativ bieten sich Hamburger zum Selbstbelegen an. So wird zwar das Fleisch von Ihnen gegrillt, der Burger wird jedoch von jedem Ihrer Gäste individuell belegt.

Essen macht durstig, daher ist das Kühlstellen von genug Getränken unerlässlich. Eine gute Mischung aus alkoholischen und alkoholfreien Getränken sorgt für Zufriedenheit bei Ihren Gästen. Der entscheidende Unterschied zwischen dem Grillen mit der Familie und einer Grillparty ist die Dekoration. Ein paar Blumen auf dem Tisch, hübsch zusammengerollte Servietten und ein Aperitif zur Begrüßung sorgen direkt für die richtige Stimmung. Soll sich der Grillabend bis in die Dunkelheit hinein ziehen, schaffen Lampions, Fackeln oder Windlichter eine sanfte Beleuchtung. Strahlen Sie Zufriedenheit aus, überträgt sich das Gefühl auf die Gäste und Sie haben einen schönen Abend.

Fazit

Jeder hat andere Vorlieben beim Grillen. Ob ein teurer Gasgrill oder ein einfaches Lagerfeuer, aufwendig mariniertes Fleisch oder ein Würstchen am Spieß, eine Party oder ein ruhiger Abend zu zweit - die Hauptsache dabei ist, Spaß zu haben. Mit guter Stimmung schmeckt jedes Essen besser und die Stimmung ist beim Grillen schon die halbe Miete. Mit ein paar einfachen Tipps lassen sich Fleisch und Gemüse schmackhaft zubereiten. So steht einer leckeren Grillsaison nichts mehr im Wege.