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Mit Grillholz grillen

Eine hierzulande noch wenig gebräuchliche Methode ist das Grillen mit Grillholz

Was in südlichen Ländern durchaus üblich ist, hat sich hier bei uns (noch) nicht durchgesetzt- Das Grillen mit Grillholz. Hierbei wird Holz als Brennmaterial verwendet. Man wartet bis das Holz so weit heruntergebrannt ist, das keine Flammen mehr sichtbar sind und man nur mehr die Glut sieht. Mit dieser Glut läßt sich sehr schön grillen. Man braucht aber einen geeigneten Griller dazu, weil beim Verbrennen des Holzes sehr hohe Temperaturen entstehen. Außerdem benötigt man Platz für das Verbrennen vom Holz und für das Grillen. Das diese beiden Plätze nicht zu nahe beieinander sein dürfen versteht sich von selbst. Ebenfalls darf nicht vergessen werden, dass das Grillholz, welches sich gleichzeitig auch hervorragend zum Räuchern eignet, irgendwo gelagert werden muss. Wichtig ist, dass es trocken bleibt, denn nasses Holz eignet sich nicht mehr zum Grillen. Eine Restfeuchtigkeit von 20 % sollte nicht überschritten werden, damit eine feine Glutentwicklung sichergestellt werden kann. Um das Holz zu lagern, wählt man idealerweise einen trockenen und gut gelüfteten Unterstand. Das Holz sollte keinen direkten Bodenkontakt haben, damit die Luft zirkulieren kann und Fäulnis verhindert wird. Alternativ kann das Grillholz ebenso in einer Gitterbox oder einem Gitterkorb aufbewahrt werden. Solche sind beispielsweise bei der Ernst Handelsgesellschaft in verschiedenen Größen erhältlich. Die Gitterboxen haben einen robusten und langlebigen Stahlrahmen, der für die Lagerung von Holz gut geeignet ist. Länger als zwei bis drei Jahre sollte dieses jedoch nicht gelagert werden.

Das Team vom Grillportal war vor einiger Zeit bei einem Grillfest zugegen, bei dem auf diese Art ein Spanferkel ohne Griller gegrillt wurde. Es gab eine Feuerstelle am Boden, in der das Holz verbrannt wurde und eine zweite Feuerstelle, über der das Spanferkel an einem Holzspieß hing. Sobald das Holz heruntergebrannt war, wurden die glühenden Holzreste auf die zweite Feuerstelle geschaufelt und neues Holz in der ersten Feuerstelle angezündet.

Das Grillen auf diese Art und Weise war sehr anstrengend, da es ca. 8 Stunden dauerte, bis das Spanferkel gar war und während der ganzen Zeit mußte glühendes Holz vorbereitet und geschaufelt werden. Außerdem mußte der Holzspieß während der ganzen Zeit händisch gedreht werden.

Ein Glück, das so viele Grillbegeisterte anwesend waren...

Das Ergebnis konnte sich aber sehen lassen und nicht nur das Erlebnis mit Holz ein Spanferkel zu grillen war einzigartig, sondern auch der Geschmack begeisterte uns.